Lang ersehnter Titel der Nachwuchshochburg Inwil-Baar

White Indians Inwil-Baar

Finalrunde 1. Stärkeklasse

Die White Indians Inwil-Baar sind Stammgast in den Playofffinals. Nach sechs Finalniederlagen in Folge holten sich die Zuger verdient den Frühlingsmeistertitel 2017.

Letztmals durften die White Indians im Herbst 2013 den Pokal der Frühlingsmeisterschaft in Empfang nehmen. Seither spielten sie sich zwar ununterbrochen und damit sechs weitere Male bis in den Final durch. Es jubelte nach den Endspielen jedoch stets der Gegner (Frühling 2014 die Crusaders ZH, Saison 2014/15 zweimal die Zuger Highlands, Saison 2015/16 zweimal Unterwalden und Ende 2016 ULA). Mit einem Augenzwinkern wurde in der Liga schon von den „Vize-Indians“ gesprochen. In Rotkreuz war es endlich wieder mal soweit: Die erste Mannschaft der Indians überrumpelte den starken Qualifikationssieger und Titelverteidiger ULA 1 und ging mit einem deutlichen 8:1-Sieg vom Platz. ULA 1 spielte in der Saison 2016/17 starkes Unihockey und gewann bis zum Endspiel gegen die Indians fast alles, was es zu gewinnen gab. Die Qualifikationssiege Herbst 2016 und Frühling 2017 sowie den Herbstmeistertitel 2016 liessen sich die Berner nicht nehmen. Im Finalspiel um die Frühlingsmeisterschaft kamen sie allerdings nicht auf Touren. Die weissen Indianer trumpften gross auf und liessen ihrem Gegner keine Chance.

Dass auch die anderen beiden Halbfinalisten für ihre Gegner eine Knacknuss gewesen sind, beweisen die Resultate. Die Finalisten trafen auf hartnäckige Gegenwehr und setzten sich nur knapp durch. ULA 1 zwang die Astros Rotkreuz 1 mit 9:7 in die Knie und Inwil-Baar 1 gewann gegen Unterwalden 1 mit 6:4. Der Bronzeplatz ging nach zähem Ringen an die Unterwaldner. Ein mageres Törchen gab gegen Rotkreuz den Ausschlag (9:8).


Floorball Uri 1 überzeugt und steigt auf

Floorball Uri

Auf-/Abstiegsspiele 1./2. Stkl.

Zugerland 1 spielte als Aufsteiger eine starke Qualifikation in der 1. Stärkeklasse. Trotzdem gelang dem Team der Ligaerhalt nicht. Uri 1 holte sich in überzeugender Manier die Promotion.

Gruppe A
Die vier Teams lieferten sich in der ersten Runde einen Kampf auf Biegen und Brechen. Uri 1 ging als Qualifikationssieger der 2. Stärkeklasse ins Rennen um den Aufstieg. Trotzdem mussten sich dir Urner gegen Albis 1 (4. Rang, 2. Stkl.) mit einem 4:4 begnügen. Die beiden Zuger Teams der 1. Stärkeklasse kämpften auch auf Augenhöhe. Die Zuger Highlands 1 behielten gegen Zugerland 1 mit 9:8 knapp das bessere Ende für sich. Die zweite Runde sollte entscheidend sein, wie sich letztendlich herausstellte. Uri und die Zuger Highlands fuhren klare Siege ein und spielten in der letzten Runde gegeneinander um den Gruppensieg. Uri sicherte sich Rang 1 und den Aufstieg mit einem klaren 13:1-Sieg. Trotzdem gelang den Highlands der Ligaerhalt.
Für Zugerland 1 verliefen die Auf-/Abstiegsspiele enttäuschend. Als Aufsteiger in die 1. Stärkeklasse hatte sich die Mannschaft in der Frühlingsrunden-Qualifikation Rang 5 geholt und die Playoffs um magere zwei Punkte verpasst. In Rotkreuz verloren die Zuger auch noch das dritte Spiel gegen Albis 1 und blieben auf null Punkten und dem letzten Gruppenrang sitzen. Albis 1 vermochte zwar zu gefallen, für den Aufstieg reichten die drei Punkte allerdings knapp nicht.

Gruppe B
Die Vertreter der 2. Stärkeklasse (Zuger Highlands 2 und Hünenberg 1) hatten gegen die Mannschaften aus dem Oberhaus (Weggis-Küssnacht und Inwil-Baar 2) kaum eine Chance. Der zweite Anzug der Indians verblüffte in der Herbstrunde noch mit der Qualifikation für die Playoffs der besten vier Teams. In der Frühlingsrunde schaute Rang 7 heraus und damit ging es gegen den Abstieg. Gedanken daran schienen jedoch von Beginn an keine aufgekommen zu sein. Weggis-Küssnacht wurde mit 4:3 knapp in die Knie gezwungen. Die Zuger Highlands 2 und Hünenberg 1 mussten sich den Indians dann klar geschlagen geben.
Auch Weggis-Küssnacht gab sich keine Blösse und holte sich mit Rang 2 den Klassenerhalt. Die Highlands hatten mit 9:6 das Nachsehen und Hünenberg musste sich gar mit 8:1 geschlagen geben. Rang 3 ging an die Zuger Highlands mit einem 10:8-Sieg gegen Hünenberg.


Drei Aufsteiger

Auf-/Abstiegsspiele 2./3. Stärkeklasse

In Cham fanden zum Abschluss der Frühlingsrunde die Auf-/Abstiegsspiele 2./3. Stärkeklasse statt. Gleich drei Teams schafften den Aufstieg. Nur den Vipers InnerSchwyz gelang der Ligaerhalt.

Gruppe A
Die dritte Mannschaft der Astros Rotkreuz und Lenzburg 1 teilten sich in der ersten Runde mit einem 6:6 die Punkte und führten von diesem Zeitpunkt an ein packendes Fernduell um einen Aufstiegsplatz. Schlussendlich behielten die jungen Zuger knapp die Oberhand und stiegen in die 2. Stärkeklasse auf. Sie ergatterten sich 3 Punkte und erreichten eine Tordifferenz von +3. Lenzburg holte sich zwar auch 3 Zähler, landete aber mit einer Tordifferenz von +1 auf dem dritten Gruppenrang und damit knapp unter dem Aufstiegsstrich.
Die Vipers InnerSchwyz setzten sich dreimal durch und sicherten sich souverän den Klassenerhalt. Gegen Rotkreuz 3 (4:2) und gegen Lenzburg (3:2) wurden sie allerdings hart gefordert. Die zweite Mannschaft von ULA musste das Feld dreimal als Verlierer verlassen und stieg damit in die 3. Stärkeklasse ab.


Gruppe B
Weil die Hirzel Flyers (6. Rang, 2. Stkl.) aus terminlichen Gründen nicht an den Auf-/Abstiegsspielen teilnehmen konnten, war in dieser Gruppe schon von Beginn an klar, dass mindestens ein Team der 3. Stärkeklasse aufsteigen wird. Der UHC Wolhusen (3. Rang, 3. Stkl. West) rückte für die Hirzel Flyers nach, und wie! Die Wolhuser holten sich das Punktemaximum und stiegen verdient auf.
Mit dem ESV Eschenbach gab es in dieser Gruppe sogar einen zweiten Aufsteiger. In zwei engen Spielen setzte sich Eschenbach gegen Albis 3 mit 9:8 und gegen Sursee 1 mit 4:2 durch. Trotz der abschliessenden 5:2-Niederlage gegen Wolhusen durfte der Aufstieg bejubelt werden.
Ein Enttäuschung setzte es für Sursee mit drei Niederlagen ab. Nach dem Abstieg in die 2. Stärkeklasse im letzten Dezember, liess sich auch der Fall in die 3. Stärkeklasse nicht verhindern.